FAQ'S

1. Welches Mikrofon sollte für die Aufnahme von Naturgeräuschen ( O-Ton/ambience sounds) benutzt werden?

2. Muss für diesen Zweck die jeweilige Komplettversion incl. des Adapters A 3 gekauft werden ?

3. Für welche Aufnahmen sollte ich die teurere Komplettversion incl. A 3 Adapter kaufen?

4. Wie kann man sich die Lautstärke von 96 dB vorstellen?

5. Ich habe Verzerrungen im Bassbereich, wobei ich richtig (unter 0 dB in den Spitzen) ausgesteuert haben!

6. Mein Mikrofon funktioniert mit meinem Aufnahmegerät nicht!

7. Kann ich auch andere Mikrofone mit dem A 3 über den Line-in Eingang meines Recorders betreiben?

8. Für welche Anwendungen ist das OKM Pop/AV gebaut worden und wo liegt der Unterschied zu der Klassik-Version?

9. Warum steht bei dieser Version der Zusatz AV?

10. Worin unterscheiden sich die Variante OKM II und die jeweiligen Studio-Versionen?

11. Meine OKM Rock-Mikrofone rauscht bei leisen Passagen, ist das normal?

12. Ich habe einen SBM 20Bit-Wandler von Sony für meinen tragbaren DAT-Recorder. Kann ich die OKM Mikrofone direkt anschließen?

13. Wo sollte man sich bei einem Mitschnitt eines Konzertes positionieren?

14. Für welchen Einsatz ist das OKM I gedacht?

15. Kann bei dem Tragen der Mikrofone im Ohr der Pulsschlag auf die Aufnahme gelangen?

16. Kann ich die OKM Mikrofone an meine Soundkarte am Computer anschließen?

17. Ich möchte mein OKM mit dem A 3 Adapter an meine Heimanlage anschließen. Wie geht das und wie kann ich verhindern, dass die Batterie des A 3 sich nicht ständig entleert?

18. Können Aufnahmen mit dem OKM Mikrofon über die Boxen der Heimanlage abgespielt werden?

1. Welches Mikrofon sollte für die Aufnahme von Naturgeräuschen (O-Ton/ambience sounds) benutzt werden?
Hier sind alle Varianten des OKM Klassik geeignet, da dieses die empfindliche Version ist. Bei Aufnahmen von Naturgeräuschen muss das Mikrofon exakt die akustischen Eindrücke des Aufnehmenden aufzeichnen. Die empfindliche Klassik-Version ist bei Naturaufnahmen u.a. nötig, da z.B. bei Aufnahmen von Vogelstimmen der Aufnehmende sich nicht beliebig an die Klangquelle annähern kann, ohne diese zu verscheuchen. Bei sehr leisen Klangquellen bzw. sehr großem Abstand zu dieser muss der empfindliche Mic-Eingang des Aufnahmegerätes genutzt werden, wobei das je nach Aufnahmegerät mehr oder weniger starke Rauschen des Mikrofonvorverstärkers nicht zu vermeiden ist.

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2. Muss für diesen Zweck die jeweilige Komplettversion incl. des Adapters A 3 gekauft werden ?
Nein, die jeweilige Solo-Version genügt, da die Verzerrungsgrenze von 96 dB bei diesen Aufnahmen sehr selten auftreten.

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3. Für welche Aufnahmen sollte ich die teurere Komplettversion incl. A 3 Adapter kaufen?
Nahezu alle portablen Aufnahmegeräte verfügen über eine Tonaderspeisung, die das Mikrofon mit 1.6 V Energie versorgt. Diese Spannung ist jedoch nur für einen Schalldruck von 96 dB ausreichend. darüber hinaus muss das Mikrofon mit einer höheren Spannung versorgt werden, die wiederum der Adapter liefert.

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4. Wie kann man sich die Lautstärke von 96 dB vorstellen?
Diese Lautstärke entsteht in einem Meter Entfernung zu einem Blasinstrument.

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5. Ich habe Verzerrungen im Bassbereich, wobei ich richtig (unter 0 dB in den Spitzen) ausgesteuert haben!
Die dem Mikrofon über die Tonaderspeisung zur Verfügung gestellte Energie genügt nicht, um die Bässe zu verarbeiten. Es muss der Adapter benutzt werden bzw. bei sehr großen Lautstärken, die Rock-Version gewählt werden.

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6. Mein Mikrofon funktioniert mit meinem Aufnahmegerät nicht!
Es ist zwar sehr selten, aber es gibt Aufnahmegeräte, die nicht mit einer Energieversorgung für die Mikrofone (Tonaderspeisung - plug in power-) ausgestattet sind. In diesem Falle muss der A 3 sowohl für den Mic-Eingang als für den Line-in Eingang benutzt werden.

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7. Kann ich auch andere Mikrofone mit dem A 3 über den Line-in Eingang meines Recorders betreiben?
Leider nicht, da die OKM Mikrofone zusammen mit dem Adapter A 3 nach unserer Erkenntnis das einzige Elektret-Mikrofon ist, das über
den Line-in Eingang funktioniert. Der Adapter ist auf die OKM Mikrofone abgestimmt und entfaltet nur zusammen mit diesen seine Funktion als Vorverstärker.

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8. Für welche Anwendungen ist das OKM Pop/AV gebaut worden und wo liegt der Unterschied zu der Klassik-Version?
Alle Pop/AV OKM-Mikrofone sind 3 dB unempfindlicher als die Klassik-Version und können somit für höhere Lautstärken eingesetzt werden, wo ansonsten nur noch die Rock-Version verzerrungsfrei Aufnahmen liefern würde.

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9. Warum steht bei dieser Version der Zusatz AV?
Mit der neuen Technologie der Digitalkameras ergab sich für viele Anwender die Problematik einen entsprechend gute Ton zum guten Bild herzustellen. Da leider alle digitalen Kameras (ausgenommen professionelle Typen) nur mit einem automatischen Aufnahmereglung ausgestattet sind, hat dieses Automatik bei sehr empfindlichen Mikrofonen wie dem OKM Klassik Probleme insbesondere bei sehr dynamischen Tonquellen. Hier sollte das etwas unempfindlichere OKM II PoP/AV eingesetzt werden und zwar ohne den Adapter A 3, soweit Tonaderspeisung auf dem Mikrofon-Eingang anliegt.

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10. Worin unterscheiden sich die Variante OKM II und die jeweiligen Studio-Versionen?
Die jeweilige Studio-Variante sind selektierte Mikrofone, wobei der Kanal-Gleichlauf zwischen links und rechts unter 0.5 dB beträgt. Diese Selektion findet in den für das Stereo-Hören relevanten Frequenzen statt. Das Ergebnis einer minimierten Kanal-Abweichung schlägt sich in einem transparenteren Klang nieder, der insbesondere bei Aufnahmen in guten akustischen Räumen zur Geltung kommt.

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11. Meine OKM Rock-Mikrofone rauscht bei leisen Passagen, ist das normal?
Leider ja. Die Rock-Version ist nur für sehr hohe Lautstärken gebaut und sollten auch nur hierfür eingesetzt werden.

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12. Ich habe einen SBM 20Bit-Wandler von Sony für meinen tragbaren DAT-Recorder. Kann ich die OKM Mikrofone direkt anschließen?
Ja, der SBM Wandler von Sony übernimmt u.a. die Funktionen des A3 Adapters und das OKM kann als Version solo ohne diesen direkt im Mikrofoneingang benutzt werden.

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13. Wo sollte man sich bei einem Mitschnitt eines Konzertes positionieren?
Generell sollte man sich bei großen Konzerten am Mischpult orientieren, das zumeist in der Mitte des Raumes aufgebaut wird. Da alle Orginalkopf-Mikrofone den Raum aufzeichnen, ist die Raumakustik ein wesentlicher Faktor für die Qualität der Aufnahme.

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14. Für welchen Einsatz ist das OKM I gedacht?
Das OKM I ist in der Kanalabweichung und in der Empfindlichkeit schlechter als die Version II und somit für die Aufnahme von Sprache
und Musik für analoge Aufzeichnungsgeräte und Diktierrecorder gedacht. Durch die hohe Qualität von digitalen Aufzeichnungsgeräten, wie den inzwischen recht preiswerten Minidisc-Recorder, empfiehlt sich hier die Variante OKM II aufwärts.

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15. Kann bei dem Tragen der Mikrofone im Ohr der Pulsschlag auf die Aufnahme gelangen?
Nein, die Mikrofon-Kapseln sind frei aufgehängt und haben keinen direkten Kontakt zum Ohr.

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16. Kann ich die OKM Mikrofone an meine Soundkarte am Computer anschließen?
Die Mikrofoneingänge der Soundkarten sind zumeist wie die MD-Recorder mit einer Tonaderspeisung versehen. Somit funktionieren die OKM Mikrofone auch zusammen mit Soundkarten.

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17. Ich möchte mein OKM mit dem A 3 Adapter an meine Heimanlage anschließen. Wie geht das und wie kann ich verhindern, dass die Batterie des A 3 sich nicht ständig entleert?
Der Adapter muss nur mit einer Kupplung 3.5 mm auf 2 x Chinch versehen werden und das Mikrofon kann an alle Line-in Eingänge der Heimanlage angeschlossen werden. Der Adapter kann anstelle der Batterie auch mit einem Netzgerät betrieben werden. Hierzu die Batterie entfernen und an die Batteriefedern 6 bis max. 10 V Spannung anlegen (Bananenklemmen). Es sollte möglichst ein stabilisiertes Netzgerät benutzt werden, damit Störgeräusche vermieden werden.

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18. Können Aufnahmen mit dem OKM Mikrofon über die Boxen der Heimanlage abgespielt werden?
Falls das OKM Mikrofon bei der Aufnahme im Ohr getragen wurden ist die Wiedergabe über Kopfhörer vorzuziehen, da die Raumortung über Kopfhörer die Dreidimensionalität des Raumes und eine exakte Raumortung ermöglicht. Da alle OKM Mikrofone freifeldentzerrt sind, können die Aufnahmen auch über eine Stereoanlage abgespielt werden, wobei hierbei die Räumlichkeit der Wiedergabe über Kopfhörer nicht erreicht werden kann.

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